HNO PRAXIS HADAMAR

Dr. med. Daniel Slotosch & Dr. med. Volkmar Slotosch

TinitusTinnitus

 

Ich höre was, was du nicht hörst ...

Tinnitus ist ein Symptom des Auditorischen Systems. Die genaue Entstehung der Ohrgeräusche ist bislang nicht endgültig geklärt. Man vermutet, dass der Tinnitus in den meisten Fällen im Ohr selbst entsteht. Oft, aber nicht immer ist das Ohrgeräusch mit einer Hörminderung, z.B. durch Hörsturz, Lärmtrauma oder Altersschwerhörigkeit verbunden. Die Frequenz des Ohrgeräusches entspricht dann in der Regel der Frequenz des größten Hörverlust.

Man vermutet, dass durch bestimmte psychosoziale Faktoren der Tinnitus später sekundär zentralisieren kann, d.h. chronisch wird.  Zeitlich spricht man bis zur 3 Monate Dauer von einem akuten Tinnitus.

In Begleitung des Tinnitus kommt es häufig zu weiteren (Folge-) Erkrankungen wie unter anderem Ein- und Durchschlafstörungen, Konzentrationsverlust, reaktiver Depression und sozialen Beeinträchtigungen.

Einteilung des Tinnitus-Schweregrades nach Biesinger et al. 1998

 

  • Grad 1: Der Tinnitus ist gut kompensiert, kein Leidensdruck.
  • Grad 2: Der Tinnitus tritt hauptsächlich in Stille in Erscheinung und wirkt störend bei Stress und Belastungen
  • Grad 3: Der Tinnitus führt zu einer dauernden Beeinträchtigung im privaten und beruflichen Bereich. Es treten Störungen im emotionalen, kognitiven und körperlichen Bereich auf.
  • Grad 4: Der Tinnitus führt zur völligen Dekompensation im privaten Bereich, Berufsunfähigkeit

 


Diagnostik

Zu einer zweckmäßigen Diagnostik gehören neben der genauen Anamnese folgende Untersuchungen:

  • HNO-Ärztliche Untersuchung
  • Audiometrische Tests
  • BERA oder MRT-Untersuchung des Hirnstamms


in Einzelfällen und bei entsprechender Anamnese sind folgende Untersuchungen ebenfalls hilfreich:

  • Chirotherapeutische Untersuchung der Wirbelsäule und Kiefergelenke
  • Doppler-sonographische Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße
  • Internistische- und Labordiagnostik

 

Therapie

Jeder akute Tinnitus (bis 3 Monate Dauer) kann als Hörsturzäquivalent angesehen werden und ebenso therapiert werden.  Dies bedeutet im Wesentlichen eine Infusionstherapie mit Kortikosteroiden und durchblutungsfördernden Medikamenten.

Wir führen diese Therapie in unserer Praxis durch. Bei einem länger als 3 Monate bestehendem Tinnitus ist die Infuisinstherapie nicht mehr indiziert.
Häufig helfen hierbei jedoch eine Akupunkturbehandlung oder eine Chirotherapie, falls Wirbelsäulenbeschwerden und Funktionsstörungen er Kopfgelenke mit ursächlich für Ihre Beschwerden sein sollten.
Gelegentlich können auch Hörhilfen mit sogenannten "Noisern" hilfreich in der Tinnitustherapie sein.

Wenden Sie sich bei weitergehenden Fragen bitte an unser Praxispersonal.

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter:

www.tinnitus-liga.de/

https://www.thieme.de/de/gesundheit/tinnitus-hno-45251.htm

 

Terminvereinbarung


HNO Praxis Dr. Slotosch Hadamar Untermarkt 19
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Telefon 06433 6336


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